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Reisen: Teneriffa - Parque Nacional del Teide

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Wie eine uneinnehmbare Festung thront der Teide-Nationalpark über den Küsten Teneriffas. Im Innern des Parks wird die bereits über 2000 Meter hoch gelegene Ebene (Las Canadas) von erstarrten Lavaflüssen, bizarren Felstürmen und markanten Vulkankegeln geprägt. Der mit Abstand imposanteste Kegel ist zweifelsohne der Gipfel des Teide (Pico del Teide), der die Ebene dominiert und mit seinen 3717 Metern den Superlativ sowohl des höchsten Berg Spaniens als auch des gesamten Atlantikraums für sich in Anspruch nehmen kann.

Natürlich haben auch wir diesen Berg "bezwungen", der uns fast jeden Morgen beim Frühstücken auf der Terrasse unserer Finca anlächelte. Jedoch sind wir zunächst mit dem Mietwagen auf das Hochplateau und anschließend mit der Seilbahn hinaufgefahren. Ehrlich gesagt, hatten wir keine Lust, vorher nach Santa Cruz zu fahren, um eine schriftliche Genehmigung zur Besteigung des Teide per pedes einzuholen. Denn die braucht man, damit man nicht vom Berg "geschmissen" wird, wenn man ihn bis zum Gipfel besteigen möchte.
Zu Füßen des Pico del Teide befindet sich das Besucherzentrum des Teide-Nationalparks, in dem man anscheinend einige wissenswerte Informationen über den Vulkan und seine Entstehung erfährt, wenn man denn Spanisch lesen und verstehen kann. Zudem informiert das Centro de Visitantes über Klima, Fauna und Flora im Nationalpark. Im Botanischen Garten in direkter Nähe kann man einige der in der Vulkanzone heimischen Pflanzen näher betrachten.
Ganz überrascht waren wir davon, dass es ungewöhnlicherweise trotz der Höhe (2000-3500 Meter) nicht wesentlich kälter geworden war. Vielleicht hatten wir einen dieser wenigen Tage erwischt, an denen es dort oben warm und windstill ist...

Nachdem uns die Seilbahn in unglaublich kurzer Zeit von ca. 2000 Metern Höhe an den Fuß des Kraterrandes auf eine Höhe von ca. 3500 Metern gebracht hatte, konnten wir auf der Südumgehung nicht nur eine übel riechende Schwefel-Zunge übergueren sondern auch einige sehr schöne Ausblicke auf die Las Canadas sowie die benachbarten Kanarischen Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro erhaschen.
Wir waren so angetan von dieser ganz anderen Seite der Insel, dass wir einige Tage später noch einmal hinaufgefahren sind und noch andere Ecken angeschaut haben. Teneriffa ohne eine Besichtigung des Teide... das wäre wie Berlin ohne Brandenburger Tor oder Paderborn ohne Dom... also ein Muss!

Zu Füßen des Teide - auf dem Weg nach oben

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Las Canadas

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Centro de Visitantes (Besucherzentrum)

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Pico del Teide (oben)

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