Inmitten des Teno-Gebirges findet man ein kleines Bergdorf, das in vielen Reiseführern als Geheim-Tip aufgeführt wird. Nun, ganz so geheim ist es wohl nicht mehr, wenn man hört, wie viele Leute aufgrund dieser Informationen zu diesem Ort fahren. Jedoch: wir hatten Glück und es waren nur wenige Touristen da.
Unseren ersten Abstecher hierhin machten wir, als wir unsere Teno-Tour unternahmen. Genau zur richtigen Zeit kamen wir an, so dass wir mittags im "Chez Arlette", einem traumhaften Café/Restaurant, eine Stärkung zu uns nehmen konnten.
Von dort aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Terrassenfelder mit Gemüse sowie Wein- und Obstgärten.
Das zweite Mal startete von diesem Ort unsere Wanderung durch die Schlucht von Masca zu einer kleinen Meeresbucht. Für die gut 12 Kilometer benötigten wir mit unserer Wandertruppe ca. 4 Stunden, da es ständig rauf und runter ging. Schließlich galt es, einen Höhenunterschied von "nur" 600 Metern zu überwinden. Jürgen dachte ja zuerst, dass das Hinuntergehen wohl nicht so anstrengend sein würde. Da hatte er sich aber geirrt! Wir waren beide, als wir endlich das Meer erblickten, ziemlich erschöpft und hatten keine Lust mehr auf Steine, Felsen und Geröll.
Wie unschwer zu erkennen ist, hatten wir für den Wandertag super Wetter! Am liebsten wären wir anschließend ins Meer gesprungen, um uns abzukühlen...
Atemberaubende Blicke auf die steil abfallenden Felsen. Rechts ein kleiner Eindruck des Cafe's.
Einblicke in die Schlucht
während der Wanderung
- unser Wanderführer hatte uns geraten, eine gute Kopfbedeckung mitzunehmen, die man aber lieber festbinden sollte.
Terrassenfelder
Immer wieder hatten wir sehr sonnige Abschnitte. Hier sollte man eine Kopfbedeckung wirklich haben. Zwischendurch gab es aber auch sehr schattige Abschnitte.
Es wuchsen tatsächlich sehr schön blühende Pflanzen. Rechts eine bizarre Felsformation, die an einen Elefantenrüssel erinnert.
Ein Blick zurück in die Schlucht. Denn bald sind wir am Ende angelangt. Meer in Sicht!