Unweit unseres Feriendomizils in Icod de los Vinos befindet sich inmitten der Stadt ein kleiner Park, der um den berühmten (anscheinend) tausendjährigen Drachenbaum eingerichtet worden ist.
Innerhalb dieser Parkanlage werden neben vielen schönen Pflanzen auch die geschichtlichen Entwicklungen der Insel und der Ureinwohner - den Guanchen - dargestellt. So ist zum Beispiel eine Höhle zu sehen, wie sie die Guanchen damals bewohnt haben könnten, bevor die spanischen Eroberer, die es übrigens ziemlich schwer mit den Tenerfinos hatten, die Ureinwohner überwältigten und besiegten. Zudem bekommt man einen kleinen Einblick in die Kultur der Guanchen und die Aufteilung der Insel in einzelne Stamnmesbezirke und Häuptlingsgebiete.
Als tausendjähriger Drachenbaum (drago milenario) wurde dieser zum Wahrzeichen Teneriffas, auch die Stadt Icod und die einheimische Biersorte "Dorada" haben ihn für ihre eigene Werbung vereinnahmt.
Tatsächlich weiß niemand genau, wie alt dieser Drachenbaum wirklich ist - die Schätzungen schwanken zwischen 500 und mehreren Tausend Jahren. Unabhängig davon ist dieser Drachenbaum eine echt imposante Erscheinung, auch wenn sie nur knapp 15 Meter hoch ist. Leider war es uns in diesem Jahr vergönnt, einen blühenden Drachenbaum zu sehen, was dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt hätte. Schade...
Aber seht einfach selbst, was wir an einem Nachmittag und einem Vormittag mit eigenen Augen angucken konnten...