Corinna & Jürgen |
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Paderborn ist eine Stadt, die auf eine mehr als 1200-jährige Geschichte verweisen kann. Angefangen hatte alles wohl damit, dass Karl der Große hier im Jahre 777 eine Kaiserpfalz errichten ließ, deren Ruinen auch heute noch zu erkunden sind. Einen sehr guten und detaillierten Überblick über Paderborns Geschichte vermittelt das Museum in der Kaiserpfalz, welches sich in direkter Nähe zum Dom befindet. Wer an heißen Sommertagen ein wenig Erfrischung und Ruhe sucht, der sollte unbedingt in dem Museum eines der Quellbecken der Pader aufsuchen. Wir finden, dass das einer der schönsten Orte Paderborns ist. Garrel ist der Ort, in dem Jürgen aufgewachsen ist und fast 20 Jahre seines Lebens verbracht hat. |
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In Paderborn entspringt in zahllosen (ca. 200) Quellen die Pader, der kürzeste Fluß Deutschlands. Sage und schreibe 4 km lang ist die Pader, bis sie in Schloß Neuhaus ihren Namen verliert und in die Lippe mündet. Wenige hundert Meter weiter "schluckt" die Lippe einen weiteren Fluß, die Alme. Diese Stelle des Zusammenflusses ist ein weiteres Ausflugsziel für uns, wenn wir mit unseren Rädern unterwegs sind. Die "Borne" (Quellen) der Pader befinden sich allesamt innerhalb des Stadtgebietes. Mehrere Quellbecken im sogenannten Paderquellgebiet laden uns immer wieder zu einem kleinen Stadtspaziergang ein.
Dabei können wir dann im Frühjahr und Sommer oft auch die kleine Enten-Schule bewundern, wie ihr auf dem Bild rechts sehen könnt. Das sind übrigens die ersten Enten-Küken des Jahres 2006! In diesem Jahr scheint es wohl so zu sein, als wenn es einen echten Erpel-Überschuss gibt! Jedenfalls sind wesentlich mehr alleinstehende Enten-Männer zu sehen als in den vergangenen Jahren. |
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| Der Dom ist einer der Höhepunkte, die man bei verschiedenen Stadtführungen erkunden kann. Bereits im 11. Jahrhundert wurde der Grundstein für dieses Bauwerk gelegt. Viele Zerstörungen - so zuletzt im II. Weltkrieg - haben das Erscheinungsbild des Doms immer wieder verändert. Heute erstrahlt er zeitweise in altem und neuem Glanz (siehe die beiden Bilder). Besonders hervorzuheben am Dom sind das Paradies-Portal, die Krypta und eine Marien-Skulptur. Das Paradies-Portal ist das mit reichen figürlichen Darstellungen versehene Südportal des Domes, welches von den meisten Besuchern zum Eintreten benutzt wird. Dieser Eingang ist übrigens auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Krypta befindet sich unterhalb des Altars. In ihr sind die Bischöfe und Erzbischöfe auf zwei langen Tafeln aufgeführt, die dem Erzbistum Paderborn seit den Anfängen vorgestanden haben. Fast schon ein Meisterwerk der Mosaik-Kunst ist die Gestaltung eines Gewölbeteiles der Krypta. Hier findet man auch sehr eindrucksvoll einen Pfau dargestellt, der der Überlieferung nach bei der Rückkehr der Gebeine des Hl. Liborius dem Prozessionszug voranflog. Die Marien-Skulptur mit der Darstellung der Maria und dem Leichnam Jesu Christi ist in einen der zahlreichen Pfeiler im Innenraum des Doms eingelassen. Die Skulptur ist im Jahre 1653 erschaffen worden und dient heute noch als Gebetsstätte. |
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Oh, fast vergessen: Vom Kreuzgang des Doms (zu erreichen, wenn man links an der Krypta vorbeigeht) kommt man in einen kleinen Innenhof, in dem das Drei-Hasen-Fenster zu finden ist. Als Jürgen sich das erste Mal auf die Suche nach besagtem Fenster machte, hat er buchstäblich den "Wald vor lauter Bäumen" nicht gesehen und das berühmte Fenster eben nicht gefunden, obwohl es direkt vor seiner Nase auftauchte! Der Hasen und der Löffel drei und doch hat jeder Hase zwei! |